• Aktuelles iPad Pro 11" - empfehlenswert? Wie schlimm ist das "bendgate"?

    Überlege mein iPad Pro 9,7 (im Vergleich zum aktuellen iPad und iPad Air immer noch ein wirklich feines bzw. gut ausgestattetes Gerät) infolge Anfrage weiterzugeben und auch ein iPad Pro 11" umzusteigen - während ich anfangs das iPad wenig eingesetzt habe, nutze ich es zuletzt immer mehr, ich würde nun erstmals eine Tastatur-Hülle dazu nehmen, erscheint mir sinnvoll für Texterei, die über 1 Satz hinaus gehen soll.

    Irgendwelche Nachteile an diesem iPad? Der Nachfolger kann natürlich gegen Ende des Jahres kommen, ja ist dann so ... Irgendwas war mal mit "werkseitig gebogenes Gehäuse" oder "verbiegt sich viel zu leicht" von mir in den Medien aufgeschnappt - ist da was dran, oder wie zumeist eher nichts?

    Thx!
    • Hab eines. Alles bestens. Solange...

      ...Du es nicht vom Balkon wifst oder Dich draufsetzt, würde ich mal sagen.
      Ist bei mir immer angedockt an das Apple-Tastatur-Case. Liegt griffig in der Hand.
    • meins gekauft April ist verbogen

      ich habe es letzte Woche im Garten auf dem Tisch liegen lassen und es lag einige Stunden in der Sonne jetzt ist es verbogen. Werde mich morgen mal zum Händler begeben und schauen was der dazu sagt.
      Funktioniert noch einwandfrei kein riss im Display oder sonstige Bruchstellen.
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      "Jetzt eine Insel finden und in seentiefem Blau, von Opiaten überwölkt nach innen sinken."

      Grüße von
      I n g m a n
          • Also mein Auto und Roller stehen Tag und Nacht draussen.

            Hallo,
            Ich konnte bisher keine Verformungen feststellen.

            Es scheint so, dass das verwendete Material an seine Grenzen stößt. Für mich nicht praxistauglich und auch nicht tolerierbar.
            Ein mobiler Rechner sollte da schon etwas widerstandsfähiger sein.
            Zumal das Teil nicht nur am Polarkreis eingesetzt wird, sondern weltweit in unterschiedlichen Klimazonen.
            Apple wird mir immer unsympathischer. Die stellen Design mittlerweile über alles, ohne es auf Praxistauglichkeit zu überprüfen.
            Kleiner Tipp nach Cupertino. Wie wäre es denn mit Carbon?
              • Das ist Quatsch!

                Hallo,
                Die Geräte sind mittlerweile so slim, dass sie dadurch kaum noch benutzbar sind.
                Mein 3310 oder ROKR konnte ich noch in der Hosentasche (vorne wie hinten) tragen ohne das ich Angst haben mußte, dass diese verbiegen. Mach das mal mit einem aktuellen iPhone.
                Die aktuellen Geräte sind selbst ohne Schutzhülle kaum noch zu benutzen, weil die Griffigkeit fehlt.
                Die Books schlagen in die gleiche Kerbe. Das gute alte weisse MacBook konnte ich noch in den Rucksack stecken. Ein MacBookAir oder Pro braucht hier zusätzlich eine gepolsterte Hülle. Ansonsten ist es verbogen oder mit Dellen übersät.
                Wie unten in einem anderen Beitrag zu lesen, ist das iPad nur zwischen 0-35Grad ausgelegt. Hallo? Wo soll ich es benutzen? Mobil wo eher nicht.
                Das ist alles nur noch auf Design getrimmt. Es soll hübsch aussehen. Benutzen aber eher nicht.

                Gruß
                Helmut
      • Gut für den Akku wird das nicht sein.

        Hallo,
        Das sieht schon heftig aus. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass neben Platine auch der Akku schaden nehmen könnte.
        Lege es doch mal in praller Sonne umgedreht auf den Tisch. Vielleicht geht die Wölbung wieder zurück.
          • +1 n/t

          • Wenn ich mir ein Schiff kaufe, erwarte ich das es schwimmt.

            Von einem Flugzeug das es fliegt.
            Und von einem mobilen Rechner erwarte ich, dass ich ihn mobil nutzen kann.
            Hier erwarte ich eine gewisse Resistenz gegenüber Wettereinflüsse.
            Und von einem hochpreisigen Produkt, dass es durchdacht konstruiert ist und diese Einflüsse berücksichtigt.
            Und ja, hier spielt auch der Preis eine gewichtige Rolle.
            Ein Bentley wird aufgrund der besonderen Qualität gekauft. Eine Gulfstream
            wegen die guten Flugeigenschaften, der Zuverlässigkeit und des Komforts.
            Niemand würde die aufgerufenen Preise zahlen, wenn der Gegenwert nicht stimmt.
            Von einem iPad erwarte ich, dass der Preis sich in der Qualität niederschlägt. Und nicht, dass mir der Hersteller erklärt, dass ein gewisser Grad (verbogen) ab Werk normal ist und zu tolerieren ist. Hallo, gehts noch?
            Wie gesagt, die sollten sich in Zukunft mehr Gedanken um den Einsatzzweck machen und die Materialwahl darauf abstimmen. Dann kommen auch keine verbogenen Gehäuse beim Kunden an oder verbiegen sich wie gezeigt in Gebrauch.

            Gruß
            Helmut
            • Seltsame Analogie...

              ... auch ein Schiff oder Flugzeug hat feste Spezifikationen deren Überschreitung Folgen haben kann. Überschreite ich die zulässige Lade- oder Gewichtskapazität dann nützt auch das Argument nix, es wäre doch so teuer gewesen. Deine persönliche Vorstellung oder Erwartung tut auch gar nix zur Sache, in der prallen Sonne ist viel(!) heißer als erlaubt, da muss man mit rechnen, dass was kaputt geht. Das es sich nur verbiegt, aber noch funktioniert, kann man sogar positiv sehen, es hätte auch explodieren können oder einfach stumm in Schrott übergehen, ohne sichtbare Anzeichen. Da gibt es doch gar nichts zu diskutieren, weder Marke noch Preis haben da was mit zu tun.
              • Du gehst davon aus, dass der angegebene nutzbare Temperaturbereich Gott gegeben ist.

                Hallo,
                Nein, er ist eine Folge des vom Hersteller gewählten Materials.
                Und wenn jeder weiß, dass es in der prallen Sonne heiß wird, dann erwarte ich von einem Hersteller, dass er das bei der Konstruktion berücksichtigt. Max. 35 Grad ist ziemlich lächerlich. Findest du nicht?
                Ja wir können wirklich glücklich sein, dass es nicht explodiert. Sehr sehr positiv!
                Aber ich glaube auch in diesem Fall würdest du dir das rundum schön reden.
                • Gott gegeben? Was redest du denn da?

                  Das ist eine technische Spezifikation, wie du schon schreibst, von Hersteller gewählt, aufgrund der Materialen und der Dinge darin.

                  Um zu wissen, dass es riskant ist, ein technisches Gerät stundenlang in die pralle Sonne zu legen, brauche ich keine Spezifikation, das weiß auch so. Popelige 45 Grad fühlt man schon als Schmerz, eine Metallfläche wird da flott 60 Grad heiss. Da kannst du ein Ei drauf braten.
                  • Oppa erzählt vom Krieg..

                    ...in Afrika. Da konntest du auf den Panzern auch Eier braten. Standen tagelang in der glühenden Sonne rum. Batterien gab’s auch. Der Motor musste ja auch zur Not mal angelassen werden. Trotzdem hat sich nix verbogen. War halt doitsche Wertarbeit *duckundwech*

                    Umgekehrte Frage. Da ja auch das Militär immer mehr auf solche Geräte umstellt. Dürfen die jetzt nur noch im Rahmen der Spezifikationen „arbeiten“. Und nur im Schatten bei den angegebenen Spezifikationen? In der Wüste und in der Arktis etwas schwierig. Und das bei der sich abzeichnenden Klimaerwärmung. Fragen über Fragen das.
                    Entweder dient die „Technik“ dem Menschen, oder er wird Sklave der Technik!
                    ----------
                        • Wie schon geschrieben

                          Hallo,
                          Carbon wäre die Lösung.
                          Leicht, widerstandsfähig und extrem formstabil.
                          Das könnte das Gewicht von iPhone und iPad nochmals drücken.
                          Hätte im Grunde nur Vorteile für mich als Nutzer.

                          Gruß
                          Helmut
                            • Carbon wäre ziemlich ungeeignet...

                              ... jeder kleine Sturz würde eine so dünne Hülle splittern lassen, auch ist der Faserverbund zu grob für die notwendige Genauigkeit, so kleine Gewinde würden wieder ein Komposit mit z.B. Alu erfordern, das wäre immens aufwendig und teuer. Es ist auch ziemlich naiv zu glauben, diese Idee hätten sie noch nicht gehabt. Und aus vielen guten Gründen verworfen.
                            • Carbon ist im Vergleich sicher teurer

                              Hallo,
                              Bietet im Vergleich zu Aluminium aber doch deutliche Vorteile. Gerade im Automobilbau wird es über kurz oder lang Aluminium ablösen. Hier spielt das Gewicht eine große Rolle.
                              Bei Apple ging es in den letzten Jahren um nichts anderes. Gewicht sparen und Slim. Dazu wurde alles verklebt, was in der Produktion Kosten spart und im Vergleich zu Verschraubungen Gewicht spart.
                              Warum Apple noch nicht auf Carbon gewechselt ist wird vermutlich an den Kosten liegen. Die Gewinnmarge ist denen wohl wichtiger. Das es geht, zeigt dieser Hersteller der das Teil vor 2 Jahren präsentiert hat:
                              https://www.carbonmobile.com/de/carbon1/
                              • Ernsthaft?

                                Das ist doch im Sinne dessen, was hier diskutiert wird, noch viel schlimmer. Das Ding ist doch nicht robuster, sondern viel empfindlicher. Das wird sich nicht verbiegen, sondern brechen. Und so dünn wie es ist, sogar noch leichter brechen. Die Laufzeit wird ein Witz sein, weil da kaum noch Akku reinpasst, für Standard-Anschlüsse ist auch kein Platz. Und Hitzeempfindlicher, Stichwort in praller Sonne liegen, wird es auch sein. Das ist noch praxisuntauglicher, für Gewicht, Design, Innovation, als man es Apple vorwerfen könnte. Ein prima Beispiel, allerdings umgekehrt.
                                • Ernsthaft?

                                  Du bist auch so ein kleines Wetterfähnchen. Wechselst deine Meinung nach Windrichtung.
                                  Weiter oben war es noch unmöglich. Nun findet sich ein Hersteller der es mit Carbon auf die Spitze treibt, was nach deiner Meinung weiter oben nicht möglich ist, nun ist das auch nicht recht.
                                  Was denn nun?
                                  Hast du überhaupt schon mal Carbon in den Händen gehalten? Wenn ja, dann weißt du sicher was da für eine Kraft nötig ist damit es bricht.
                                  Mann, mann mann
                                  Wie kommt man überhaupt darauf, auf ein iPhone oder iPad so eine Kraft anzuwenden? Welches Szenario schwebt dir da im Alltag vor dass Carbon bricht/reißt? Ein einfacher Sturz reicht da sicher nicht für aus.
                                  Und warum sollte Alu da mehr aushalten, wenn es sich beim iPad bei mehr als 35Grad verformt?
                                  • Das führt doch zu nix...

                                    ... ich habe meine Meinung nicht geändert. Ich halte das für ungeeignet, von unmöglich kein Wort. Wie soll man denn diskutieren, wenn schon lesen und verstehen nicht funktioniert? Ich kenne Carbon vom Auto und vom Fahrrad, dort ist es deutlich dicker und trotzdem empfindlich. Beim Smartphone wäre es Papierdünn und müsste auch mal einen Sturz wegstecken, oder Biegekräfte. Das tut es sicher nicht. Was ist überhaupt mit deiner Praxistauglichkeit, von wegen "ich erwarte" und Meinungsänderung. Du machst dich doch lächerlich. Für mich ist hier Schluß, liebe Grüße.
                                    • Papierdünn?

                                      Wie kommst du auf so einen Käse.
                                      Es reicht vollkommen aus, wenn es die Materialstärke des bisher verbauten Aluminium aufweist. Dünnwandiger geht natürlich immer. Aber Papierdünn?
                                      Im Grunde machst DU dich hier lächerlich.
                                      Jetzt wo du merkst, dass du dich hier selbst in eine Sackgasse manövriert hast, ziehst du dich wie eine beleidigte Leberwurst zurück und zeigst mit Fingern auf andere.
                                      Vielleicht solltest du dich in Zukunft besser informieren bevor du deine Ergüsse in Diskussionen wirfst.
                                        • Ich kann dir leider kein Vorserienmodell in Carbon präsentieren

                                          Hallo,
                                          Ich weiß auch nicht was du von mir erwartest. Ich kann dir keinen Prototypen liefern. Ich habe oben einen Hersteller genannt, der ein Smartphone und ein Notebook in Kleinserie aus Carbon fertig. Würde dir das von der Machbarkeit her reichen?
                                          Oder das sich Carbonteile in Formel1 Fahrzeuge finden. Zum Beispiel die Sicherheitszelle besteht daraus. Flugzeugbau usw.
                                          Ein Beispiel wäre noch der Automobilbau wo immer mehr (und nicht nur da) Teile, die bisher in Aluminium gefertigt wurden, nun aus Gewichtsgründen durch Carbon ersetzt werden. Stichwort Google BMW Elektroantrieb.
                                          Mittlerweile haben die Hersteller das Material soweit im Griff, dass immer kompliziertere Bauteile daraus gefertigt werden können.
                                          Es ist einfach eine logische Konsequenz, wenn Hersteller Gewicht sparen wollen, immer mehr auf leichtere Werkstoffe ausweichen. Und Carbon ist einer davon.
                                          Auch Fahrradteile wie Rahmen oder Gabel gehören dazu. Und deren Belastung ist wesentlich höher als die, die auf ein iPad einwirken würden.
                                          Wenn man sich über die letzten Jahre den roten Faden von Apple so anschaut, geht es um Einsparung von Gewicht und die Reduzierung von Abmessungen. Dazu soll es umweltverträglich sein.
                                          Aluminium ist derzeit ausgereizt. Siehe iPad das sich verzieht. Noch dünnere Gehäuse werden in Zukunft mit Aluminium nicht möglich sein. Carbon ist vermutlich einer davon, der es ersetzen kann.
                                          Was macht dich denn so sicher, dass es mit Carbon nicht möglich ist?
                                          Es finden sich genug Beispiele wo Aluminium durch Carbon ersetzt wurde und das in Bereichen die wesentlich höher belastet werden, als das Gehäuse eines zukünftigen iPad mit Carbon-Gehäuse.
                                          Wie gesagt. Mehr kann ich dir jetzt nicht liefern.
                                          Gruß
                                          Helmut
                                          • Die stellen noch keine Notebooks her. Sie möchten aber wohl.

                                            » Ich habe oben einen Hersteller genannt, der ein
                                            » Smartphone und ein Notebook in Kleinserie aus Carbon fertig.

                                            Auf deren eigener Seite steht zum Notebook in der Timeline: Research & Development. Nicht mal eine Idee, wann das vielleicht mal erscheinen könnte. Wenn eine Homepage mehr Google Tracker als Infos bereit stellt, runzelt sich die Stirn schon ein wenig. Die Pressemappe besteht vordergründig aus Bildern, in den dort angegebenen Instagram und Facebook Seiten ist der letzte Eintrag von 2017.

                                            Wie sind denn die weiteren Spezifikationen zum Smartphone/Notebook?

                                            Zum ersten verkauften Smartphone in 2017 (100 Stück?) finde ich nirgends im Netz aussagekräftige Tests möglichst unabhängiger Dritter. Wie will ich denn verifizieren, ob das Ding überhaupt heutigen Ansprüchen genügt, ob das stimmt, was dort geschrieben steht? Einfach an die Renderings tackern “Leichter, flacher, stabiler“ ist ja erstmal nur eine Aussage.

                                            Gibt es Belastungs- und Biegetests? Langzeittests? Auch nirgendwo eine Aussage, wie lang der Akku halten soll, der nun noch weniger Platz hat. Was passiert, wenn sich die Elektronik erhitzt, gibt Carbon sie genauso effizient nach außen ab wie Aluminium? Etc. Ich hab’ halt keine Ahnung davon und wäre erstmal vorsichtig in der Anschaffung eines 900,- EUR Smartphones, hergestellt von einem Nobody (den Preis finde ich übrigens ebenso nicht auf deren Seite!).

                                            Ich finde das auch toll, was die vier Herren da versuchen, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass die großen Hersteller das nicht längst schon selbst ausprobiert und ihre eigenen Erfahrungen gesammelt hätten. Diese Bockigkeit unterstelle ich mal einfach nicht. Die stehen vor der Aufgabe, mehrere 10 Millionen im Quartal auszuliefern, die möglichst zuverlässig laufen, und selbst bei denen steht das eine oder andere plötzlich in Flammen oder macht die Banane. Ich befürchte, da ist man eher konservativer in der Denke.

                                            Im Übrigen: So wie ich das lese, zweifelt hier im gemütlichen Kreise ja auch niemand an, dass Carbon nicht vielleicht doch geht, sondern vielmehr, ob das sinnvoll ist. Und das ist nicht dadurch schon bewiesen, dass das paar Leute einfach mal machen.

                                            Ich fände es auch toll, wenn das der nächste Schritt wäre zu mehr Stabilität bei gleichzeitig gestiegener Leichtigkeit. So viel ist sicher.
                              • Nicht weniger Unsinn, als Siebenschläfer hier verbreitet.

                                Ein Carbonrahmen mag für mein (Touren)Fahrrad klasse sei, fürs Mountainbike eher problematisch und als Gehäuse für ein iPad wohl ungeeignet.

                                Klasse sind Carbonhüllen, Carbonapplikationen … aber sonst? Vielleicht kannst Du ja essentielles dazu beitragen?
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                                Für mich nur die Weinkarte, bitte.
                                • Du lehnst Dich ja weit aus dem Fenster ...

                                  » Ein Carbonrahmen mag für mein (Touren)Fahrrad klasse sei, fürs
                                  » Mountainbike eher problematisch und als Gehäuse für ein iPad wohl
                                  » ungeeignet.

                                  Wenn Du an das iPad Räder anschraubst und Dich damit im Wald den Berg hinabstürzt, dann hast Du gegenüber dem Alu-iPad Vorteile und auch Nachteile.
                                  Anderes Material, anderer Anwendungsbereich. Was ist den überhaupt „Carbon“?

                                  Das ist doch nicht immer gleich. Das was Du hier lapidar als Carbon bezeichnet, ist ein hochtechnisierten Verbundwerkstoff mit Kohle- und/oder Aramidfasern mit unterschiedlichsten Bindungen in Harzen und Kunststoffen, unterschiedlichen Eigenschaften und Faserdicken. Die Webung gibt die Kraftvektoren vor. Man kann es im Prinzip ungefähr mit Spannbeton vergleichen.

                                  Aluminium ist auch nicht gleich Aluminium, es gibt die unterschiedlichsten Legierungen wie bei Stahl und Edelstahl mit unterschiedlichsten Eigenschaften.
                                  Kohlefaserverbundwerkstoffe haben ähnlich positive thermale Eigenschaften wie Alu bei Wärmeeintrag, ein Unterschied ist allerdings z.B daß sich Alu bei Wärmeeintrag ausdehnt und Kohlefaserverbundwerkstoffe zusammenziehen.

                                  Diese modernen Verbundwerkstoffe sind Aluminium in den meisten Fällen überlegen, aber es ist in der Verarbeitung weitaus teurer. Da wundert es nicht daß alte Formel1 Monochoques zu Zeiten Niki Laudas noch aus Alurahmen mit genieteten Alublechen bestand, während es heute aus Verbundwerkstoffen besteht. Schau Dir mal so einen Crashtest eines Formel1 an mit genau berechneten und definierten Bauteilen, da bliebe früher nur noch eine Rolle Alufolie über.

                                  Ein iPad in „Carbon“ wäre etwas sehr feines und überhaupt nicht gefährdet. Es wird aber produktionstechnisch für Apple aber wahrscheinlich nur sehr schwer zu realisieren sein, zumal in den Stückzahlen. Zudem ist die Realisierung in Alu viel billiger.

                                  Egal ob Alu oder „irgendwas in Carbon“, werden zwei Materialien mit unterschiedlichem Wärmekoeffizienten gegeneinander fixiert, dann braucht es Dehnungsfugen die produktionstechnisch eingebracht werden müssen.

                                  Imho liegt es nicht am Material, sondern am Design. My 2 Cent.


                                  »
                                  » Klasse sind Carbonhüllen, Carbonapplikationen … aber sonst? Vielleicht
                                  » kannst Du ja essentielles dazu beitragen?

                                  Nö, ich hab keine Ahnung.
                                    • Ach was ...

                                      Zu Deinem Fahrradbeispiel:

                                      Wenn Kohlefaserverbundwerkstoffe Knack machen, dann sind sie strukturell zerstört und nehmen nicht mehr anständig die auftretenden Kräfte auf. Aluminium verbiegt sich eher bevor es bricht. Wobei da DUR-Aluminium eher spröde bricht als das Aluminium was Du kennst.

                                      Ein richtiges Mountainbike im Profibereich wird daher aus Stahl gefertigt.

                                      Aber die da auftretenden Lastspitzen sind nicht mit dem iPad vergleichbar, da geht eher das Display kaputt.

                                      Ich bin selber kein Werkstoff-Mensch, aber da mußte ich Dir widersprechen und habe mir daher erlaubt, Dein Geschriebenes als Unsinn zu kritisieren. Informiere Dich mal selber über Kohlefaserverbundwerkstoffe, das ist hochinteressant.
                    • Ja, die Armee muss sich auch dran halten

                      Alpenübung vor ein paar Jahren, US-Army lacht über die deutschen Truppen die mit Papier und Karten ins Feld ziehen, die haben ja iPads.
                      Am nächsten Morgen kam die US-Army und hat um Karten und Papier gebeten, war wohl etwas kalt in der Nacht, vielleicht auch nass.
                      Aber Uschi hat das inzwischen wohl korrigiert jetzt sind alle nach einer kalten Nacht hilflos. Ausser die Schweizer, aber die finden gar nicht erst den richtigen Ort

                      https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/keine-untersuchung-nach-flugshow-panne-274898.html
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                      Entropie braucht keine Wartung.
                    • Ja das gibt es leider in allen Bereichen -auch bei der Bundeswehr ....

                      Das G36 von Heckler & Koch ist ein ganz phantastisches Gewehr, das allerdings für eine Verteidigungsarmee entwickelt, bestellt und geliefert wurde. Und in unseren Breitengraden funktioniert es ganz vorzüglich.

                      Wenn allerdings es wieder politisch gewünscht ist, daß die Bundeswehr an den Schauplätzen der Wehrmacht kämpft, dann braucht man neues Material.
            • Genau so sieht es aus. Mir scheint als wäre da etwas entwickelt worden was mit dem Alltag einiger nicht kompatibel ist ...

              Ich nutze mein (altes) iPad auch überwiegend im vorgeschriebenen Temperaturbereich.

              Aber im Alltag kann es mal vorkommen daß ich damit im Sommer ins Auto einsteigen muß daß in der Sonne stand. Vor ein paar Tagen habe ich es noch erlebt daß ich damit in der Sonne saß, und es sich im Sonnenlicht so aufheizte daß ich es freiwillig lieber wieder reinlegte.

              Ist eine philosophische Frage. Entwickelt man Technik, um dem Menschen zu dienen? Oder entwickelt man Technik, bei der Menschen die Aufgabe zukommt, ihr zu dienen?
      • Mal nachsehen, nachdenken...

        Betriebstemperatur: 0 °C bis 35 °C
        Lagertemperatur: –20 °C bis 45 °C

        In der prallen Sonne geht es locker und deutlich darüber hinaus. Die Biegung entsteht nicht durch die Hitze alleine sondern durch den extremen Unterschied zwischen oben (gebraten) und unten (Tischplatte, je nach Material gute Wärmeableitung). Die Differenz macht's.
      • Siehste so ist Physik

        An der Sonne wird das Dinges wie heiss? 80°?
        Wie ist der Dehnungskoeffizient von Aluminium? Und der von Glas?
        Funktioniert wie ein Bimetall. Nur dass sich das Alu nicht mehr zurückbiegt weil die Gegenspannung fehlt. Und in der Mitte an der schwächsten Stelle auf den 3 cm entlädt sich die ganze Dehnung.

        Das Dinges ist jetzt Anschauungsmaterial für den Physikunterricht.
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        Gruss
        Bitsurfer
        • Hier noch ein bissl Mathematik



          Dekaden lang keine Probleme, aber nach einer Designänderung sind Einschränkungen plötzlich eine Selbstverständlichkeit, die man als Konsument so hinzunehmen hat. Alles nur Einzelfälle! Muss man sich keine Gedanken machen. Bis zum kostenlosen Reparaturprogramm ein paar Monate später. Super Service! Korrekt? Und dann kommt ein paar Jahre später die Vorstellung einer Generation, die alles bietet, was wir vor dreiundzwölfzig Jahren als Selbstverständlichkeit annahmen. Wie Geräte, die sich nicht verbiegen.