Schau mal in die FAQ der Testseite, dann wird das etwas klarer

https://haveibeenpwned.com/FAQs

Die betroffene Mailadresse bzw. zugehöriger Datensatz wurde auf zwei Seiten temporär offengelgt, war also mindestens theoretisch einsehbar, offen bleibt, wer das wie oft getan haben mag.

Gutes Zeichen ist, das anscheinend keine Kopien dieser offen gelegten Daten auf entsprechend »bösen« Seiten veröffentlicht wurden, um sie an Interessenten weiterzuverteilen. (Das kann natürlich nur bedingt überprüft werden, auch klar.)

Löschen eines betroffenen Accounts ist imho eigentlich überflüssig, zwingend ist allerdings ein anderes Passwort – und dies gilt je nach persönlichem Verhalten auch für andere Mail-Adressen oder Plattform-Zugänge, denn viele nutzen Mail-Adresse und/oder Passwort aus Bequemlichkeitsgründen auch für andere Accounts.
Wenn nun Email-Passwort-Kombi auf Adobe freigelegt wurde, wird von Bösewichtern spekuliert, dass diese Kombi auch für Amazon oder sonst wo verwendet wird. Oder aber andere Zugangsdaten wurden im Mail-Account selbst gefunden, wenn die Kombi auch für den Zugang geklappt hätte.

Vielleicht bietet sich auch an, die Adresse für die bestehenden Software-Bestellungen beizubehalten, aber zukünftige mit einer neuen Adresse abzuwickeln.