Apropos Zumutung

Ja, ich weiß, es ist für die ewig iPhone-Nutzer sicher nichts neues, aber…

Am Wochenende bekam mein Ziehsohn sein neues SE, weil sein vom Vater übernommenes 5er langsam aber sicher auseinanderfiel, bzw. immer mehr Knöpfe und Lautsprecher ihre Funktionen einstellten.

Er nutzt ein altes 2009 MacBook Pro mit Festplatte, daher OS 10.8.6 und keine Chance, ein ein lokales Backup vom alten 5er aus seinem Rechner anzulegen. Okay, also ein Cloud-Backup. Nun habe ich hier mitbekommen, dass Backup längst nicht gleich Backup ist, also geschaut und herausgefunden, dass lokal andere Dinge gesichert werden.

Also auf meinem (ebenfalls 2009er) MacBook Pro, allerdings mit El Capitan, da SSD, einen neuen Benutzer angelegt, um zusätzlich doch ein lokales Backup anzulegen. So weit so gut, doch beim Versuch, das lokale Backup auf das SE einzuspielen, kam natürlich prompt die Meldung, dass dazu eine neuere iTunes-Version nötig ist, die ich aus Gründen nicht haben möchte.

Wer da allen ernstes noch Witzchen über Inkompatibilitäten von .doc-Dokumenten aus unterschiedlichen Wordversionen reißt oder ähnliche Vergleiche zieht, der muss schon ziemlich schmerzbefreit sein.

Ich stieg im September 2011 mit Android in die Smartphonewelt ein, wechselte im Mai 2013 auf ein Windowsphone und habe dieses leider tote Pferd dann im September 2017 verlassen mit einem erneuten Wechsel zu Android. Durchgehend begleitet durch einen Mac.
Alles in allem kann ich sagen, dass sämtliche Wechsel samt Backups kein Stückchen aufwendiger waren, als das Szenario, das uns Apple da am Wochenende beschert hat. Ich empfand das als einzige Zumutung für einem Hersteller aus einer Hand.