Der Unterschied liegt zwischen »Standortbezogene Dienste« und »Standortdaten«

Zumindest lese ich das so heraus.

Um »Standortbezogene Dienste« anbieten zu können, müssen überhaupt erstmal »Standortdaten« gesammelt werden. So wie ich das im Gesamtzusammenhang beider Dokumente verstehe, werden die »Standortdaten« generell gesammelt und von Apple intern verwendet, zusätzlich schwammig wird es auch dadurch, weil diese Daten teils als »Crowdsourcing-Daten« bezeichnet werden, die wiederum an anderer Stelle definiert werden: »Die Ortungsdienste nutzen GPS, Bluetooth und WLAN-Hotspots (Crowdsourcing) sowie Mobilfunkmasten, um den Standort Ihres Geräts zu bestimmen.«

Bei Zustimmung zur Verwendung dieser Daten werden die »standortbezogenen Dienste« aktiviert, die in den iOS-Richtlinien als Aufzählung angeführt werden. Diese Dienste zeichnen sich teilweise ja gerade dadurch aus, dass sie dem individuellen Nutzer ortsbezogene Vorschläge und Dienste anbieten.
Erst durch die Zustimmung zur Verwendung Deiner Daten werden Dir diese Optionen überhaupt angeboten, also beispielsweise die Berücksichtigung Deiner Lieblingsorte im Routenplaner. Bei zwei verschiedenen Nutzern, die unterschiedliche Lieblingsorte haben, könnten also auch bei gleichem Start und Ziel unterschiedliche Routen herauskommen. Dazu muss ja eine individuelle Kennzeichnung (IP-Adresse, Geräte-Nummer, Nutzer-Konto oder weiß der Geier was) vorliegen, an die diese individuellen Daten ausgeliefert werden.