Man muss Google nicht mögen, aber solche Artikel helfen nicht bei Aufklärung, was Google macht.

Aus dem Artikel zum Ende hin:

Man kann allerdings den Standortverlauf pausieren oder deaktivieren. Das bedeutet aber nur, dass die Daten nicht mehr mit dem eigenen Google-Konto synchronisiert werden. Dass sie trotzdem fortwährend erfasst und an Google gesendet werden, davon kann man getrost ausgehen, siehe oben. Was Google mit den Daten macht, bleibt vollständig im Dunklen.

1. Man kann es abschalten.
2. Man rät einfach mal pauschalisiert, dass das Abschalten nichts bringt, weil sonst die Schlagzeile im Eimer ist.
3. Was Google mit den Daten macht, lässt sich ganz einfach einsehen, wenn man Google Maps nutzt: auf welchen Straßen ist Stau, welche Geschäfte oder Restaurant sind gerade proppe voll, …

Und ja Apple macht das auch. [zeit.de] Wenn eine Firma die Daten für ein Produkt benötigt, dann wird sie sich auch holen. Google ist aggressiver und hat sicherlich keine Standardeinstellungen, welche die Privatsphäre schützen, aber auch Apple kommt nicht mehr um diese Daten der Masse herum, um seine Dienste anzubieten. Es gibt einen Grund für das Klappern mit "Differential Privacy" oder warum der WLAN-Aus-Button neuerdings nur das Netz trennt, aber nicht WiFi deaktiviert.

Gruß
Schlaefer