Aha, das ist also gewollt. Ich hab’ mal forschen lassen...

Die Minerva sagt:

"Seit macOS 12.3 Monterey erlaubt Apple ausdrücklich, dass lokale Standardbenutzer macOS-Updates und sogar Versions-Upgrades selbst autorisieren können. Auf einem Apple-Silicon-Mac gibt es allerdings eine zusätzliche Bedingung: Der Benutzer muss „Volume Owner“ (Volume-Eigentümer) sein. Dafür genügt dann tatsächlich sein eigenes Benutzerpasswort; ein Administratorpasswort ist nicht erforderlich.

Das Entscheidende ist also:

Standardbenutzer ≠ darf nichts am System ändern.

Apple hat für Betriebssystemupdates eine gezielte Ausnahme geschaffen. Ein Standardbenutzer darf beispielsweise weiterhin keine anderen Benutzer zu Administratoren machen oder beliebige administrative Systemeinstellungen ändern. Aber für ein von Apple autorisiertes macOS-Update bekommt ein Volume Owner ausdrücklich die Berechtigung.

Warum Apple das sicherheitstechnisch für vertretbar hält

Das Benutzerpasswort verschafft dem Benutzer dabei keine allgemeinen Root-/Adminrechte. Es autorisiert einen ganz bestimmten Vorgang: die Installation eines von Apple signierten und für genau diesen Mac zugelassenen Betriebssystems.

Bei Apple Silicon hängt das mit der Secure-Enclave-/Secure-Boot-Architektur zusammen. Der Mac überprüft kryptographisch, ob das Betriebssystem von Apple stammt und aktuell zur Installation freigegeben ist. Apple beschreibt sogar eine gerätespezifische Autorisierung über die ECID des Macs. Ein Standardbenutzer kann also nicht nach demselben Verfahren irgendein manipuliertes „macOS-Update“ einschleusen.

Und Apple sagt ausdrücklich:

„Dagegen erfolgt die Autorisierung von Softwareupdates durch einen Standardbenutzer und erfordert nur den Besitz.“"



Gruas,

der Gevatter
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Es ist schrecklich.