Das iPhone macht mir gerade nur wenig Spaß

Der wesentliche Grund: Die griechische Sonne ist so grell, dass ich auf dem Display eh nichts erkenne. Am Ende ist es halt Computational Photography. Die Ergebnisse sind gefällig, aber eintönig und die Auflösung der Bilder variiert wild mit der Zoomstufe. Mit raw auf dem iPhone kann ich mich ebensowenig anfreunden wie mit Camera Pro oder wie auch immer die App gerade heißt. Die Nachbearbeitung im Apple-System finde ich ungleich umständlicher als mit Lightroom. Aber ja, als Immer-Dabei-Cam ist das Teil nett. Ergebnis: Noch nie habe ich in einem Urlaub weniger geknipst als hier.

Im Grunde kann die Nikon vor allem mit dem 24-120 ja alles, ist aber relativ sperrig und schwer. Ich nutze sie deshalb mittlerweile eher ungern, weiß aber, was ich an ihr habe. Im Juli bin ich mit dem Flieger auf den Inseln unterwegs. Das wird wieder viel eklige Schlepperei per Fahrrad mit Umhängetasche… Nur eine Festbrennweite wäre mir für einen Reisebericht im Heft dann aber doch zu wenig.

Fuji ist schon nett, zu dieser Erkenntnis komme ich auch gerade. Bei der Sony befürchte ich, dass sie tatsächlich keine Freude vermittelt, zumal APS-C dort das Stiefkind unter den Vollformat-Kameras ist.