sind etwas wenig Infos zum richtigen Beurteilen. Aber wenn ...

das NAS bei lokaler Nutzung inzwischen MEHR Lüfter braucht als früher, spricht das ja für intensivere Nutzung (sofern nicht einfach das NAS und die Lüfter einfach verstaubt sind und deshalb mehr Lüftung notwendig ist und/oder die Lager der Lüfter einfach "durch" sind). Wäre diese intensivere Nutzung denn überhaupt über ne reine Cloud-Lösung bandbreiten/latenz-mäßig abzubilden bzw. gar zu verbessern?

Das lässt sich aus der Entfernung nun aber ja sehr schwer abschätzen, ohne mehr über die konkrete Nutzung zu wissen. 16 Festplatten und 50TB allein sagt ja noch nix über die Nutzung ansich. Welche Datenmengen ändern sich da laufend? Was sind das für Daten? Muß beim Arbeiten ständig auf Daten zugegriffen werden (also z.B. wie bei Videoschnitt, usw.) oder geht es "nur" drum, am Anfang ein Dokument zu öffnen, dann im RAM dran zu arbeiten und irgendwann wieder zu speichern? Fühlt sich die Arbeit auch langsamer an als früher, oder ist es nur das Gefühl, daß was nicht passt, weil man die Lüfter hört?

Ich würd ja eher erstmal schauen im NAS, was genau der Flaschenhals ist. CPU, RAM, Netzwerkbandbreite?

Und vermutlich müsstest Du mal etwas genauer beschreiben, was Ihr tut, wie die sonstige Infrastruktur aktuell aussieht, usw.

Und was meinst Du mit "keine Online Systeme, die eine Funktionalität wie die Synology bieten"? Welche Funktionen der Synology nutzt bzw. braucht Ihr denn? Was außer "einfacher Fileserver" macht das Teil denn noch?

Neben der reinen Netzwerkgeschwindigkeit vorort ist je nach Anwendungsfall die Latenz noch viel wichtiger. Die reine Speed wird ja erst bei größeren Dateien relevant. Der Verzögerung, bis der Server reagiert, ist aber vor allem auch bei kleineren Dateien relevant. Und da ist normalerweise schon ein Unterschied zwischen lokal und Cloud.
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Das Wahlvolk will betrogen werden, aber einen gewissen Qualitätsanspruch wird man doch haben dürfen. (Georg Schramm)