Ich habe mir dafür ein gebrauchtes reMarkable 2 zugelegt und finde das ziemlich gut.

Wir haben einen alten Tolino mit sehr kleiner Oberfläche. Zum Lesen von ePub-Büchern ist das okay, aber DIN A4 PDFs gehen damit nicht.
Die reMarkable 2 [remarkable.com]Geräte gab's gerade relativ günstig gebraucht, weil das Nachfolgemodell reMarkable Paper Pro [remarkable.com] erschienen ist.
Pro
  • Mit dem reMarkable kann ich ePubs und DINA A4 PDFs auf 10,3 Zoll Diagonale lesen.
  • und Anmerkungen schreiben.
  • Ich kann schreiben und kritzeln.
  • Die Oberfläche ist leicht angeraut, so dass mit dem Stift ein recht angenehmes, nicht zu glattes Schreibgefühl entsteht.
  • Die Haptik, das wertige Gefühl und die Schlichtheit des Geräts macht (mir) Freude.

Contra
  • Wissenschaftliche Veröffentlichungen (DIN A4 oder US Letter) kann ich meist nur mit Lesebrille lesen.
  • Seitenwechsel gehen ausreichend schnell, aber das Aufziehen von zu kleinem Text und das Verschieben ist durch den kleinen Blinker zwischendurch nicht so schön wie auf einem iPad.
  • Ich brauche Auflicht, das Gerät hat keine eigene Beleuchtung (der Nachfolger schon).

Solala
  • Für eine sorgenfreie Verbindung zu Mac oder iPad, kann man die reMarkable App und das Connect System [remarkable.com] für 30 US $ im Jahr nutzen. Damit kann man auch Handschrift per OCR in Text transformieren lassen. Ohne das Connect-System [remarkable.com] geht das Syncen mit ausgewählten Diensten irgendwie auch, aber nicht so komfortabel.
  • Das ganze ist (für mich vorteilhaft) mit wenigen sehr gut gestalteten Funktionen sehr ablenkungsfrei zu nutzen. Es gibt auch Geräte anderer Hersteller mit Android Betriebssystem, auf denen dann viele Apps laufen. Das wollte ich aber bewusst nicht haben.

Als Alternative hatte ich noch das Supernote [supernote.eu] im Blick.

Gruß
macvet