Das glaube ich nicht.

Das MacBook Air (2017), das von Apple selbst bis ins Frühjahr 2019 (!) verkauft wurde, wird bereits von Ventura nicht mehr unterstützt. Das hat nicht einmal technische Gründe, weil die gleich alte Einsteiger-Version des MacBook Pro 13", technisch weitgehend (wesentlicher Unterschied: Grafik und Display) mit diesem Gerät identisch ist...

Ich würde darauf wetten, dass Ventura das letzte Mac OS ist, das Intel-Architekturen unterstützt. Danach kommen bestenfalls noch ein, zwei Jahre Sicherheitsupdates und Bugfixes. Anders war es beim letzten Technologiewechsel (von PPC auf Intel) auch nicht.

Apple will neue Geräte verkaufen. Das sieht man auch an solch seltsamen Entscheidungen, dass iPad OS 16 die GUI-Funktion "Stage Manager" nur M1-Geräten vorbehält. Angeblich sind die Axx-Prozessoren dafür nicht leistungsfähig genug... (Wir erinnern uns: iPad Pro und Air mit diesen SOC wurden bis vor kurzem von Apple noch als PC-Ersatz beworben.) Hier wird gezielt recht aktuelle, leistungsfähige Hardware per Software unattraktiv gemacht. Es verhält sich genau so, wie bei den Macs: Apple bietet derzeit immer noch iPads ohne M1 und mit dem veralteten Lightning-Port an, wo man von ausgehen kann, dass die spätestens von der übernächsten iPad OS-Version nicht mehr unterstützt werden. Auch in diesem Fall würde ich eine entsprechende Wette eingehen, sobald Apple - glaubt man den Gerüchten - im Herbst tatsächlich ein neues Einsteiger-iPad mit (gedrosseltem) M1 und USB C und ein iPad Mini M1 vorstellt.
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Macerer vom Dienst