• Lächerlich!

      Hallo,
      Wie kann man aktuell einen Player mit 32GB präsentieren?
      Und dann zu diesem Preis?
      Mein Sohn brauchte vor knapp 3 Wochen einen mobilen Player mit mindestens 256GB.
      Der iPod Touch fiel nicht nur preislich durchs Raster, sondern auch Aufgrund des Alters.
      Am Ende ist es ein FiiO M3 mit 256GB Speicher für nicht mal 120,-€ geworden.
      Er ist voll und ganz zufrieden. Klar, die Menüführung ist etwas verschachtelt und
      gewöhnungsbedürftig. Aber der Klang und auch der Preis entschädigen.
      229,-€ für 32GB ist einfach lächerlich. Von der Preisstaffelung ganz schweigen.
      Gruß
      Helmut
        • Nein!

          Hallo,
          Muß das ein Abspielgerät für Musik denn können?
          • Nein …


            … aber ein iPod Touch kann das.
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            Christian, MacFix
            • Nein …

              Hallo,
              Dafür hält man auch die Hand auf.
              Wenn man den Fiio mit 256GB zum Vergleich heranzieht, verlangt hier Apple für diese Features 320,-€ mehr. Wow! Wer es braucht...
              Apple hat hier leider nichts mehr zu bieten.
              Und für den aktuellen Preis kaufe ich gleich ein iPhone.

              Gruß
              Helmut
              • Genau: „Wer es braucht …“.


                Wer die o.g. Features wünscht, kann hingegen mit einem „Musik spielenden USB-Stick mit Mini-Display“ nichts anfangen - wieso also vergleichst Du Äpfel mit Birnen?
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                Christian, MacFix
                • Ich vergleiche keine Äpfel mit Birnen

                  Hallo,
                  Apple bietet ihn als MusikPlayer an, der mit zusätzlichen Features glänzt.
                  Von daher ist es erlaubt ihn mit der Konkurrenz zu vergleichen.
                  Also mit MusikPlayer.
                  Klar er weist Features auf, die andere Player nicht aufweisen.
                  Wer allerdings einen reinen Player sucht, einen Spezialisten, wird bei Apple nicht fündig. Der muß sich entweder einen Touch oder ein iPhone kaufen, mit Feature die er unter Umständen nicht will aber bezahlen muß.
                  Und wenn ich hier schon so viel Geld für einen Player ausgeben möchte, dann kaufe ich ein iPhone. In dieser jetzigen Form macht ein Touch keinen Sinn. Er ist weder Fleisch noch Fisch.
                  Gruß
                  Helmut
                • Die Kritik ist ja nicht ganz von der Hand zu weisen, der iPod gehört zur Kategorie »Musik«

                  Schaut man sich an, was da geboten wird, dann fällt es eben schon auf, dass Musik für unterwegs von Apple nur noch mit dem Zusatzpaket »gamen, chatten, mailen, usw.« in Form der Touchversion des iPods erhältlich ist. (Oder eben über die iPhone-Kategorie.)

                  Natürlich ist ebenso klar, dass das auch damit zu tun hat, dass das Geschäft mit den klassischen iPods rückläufig war. Aber so, wie sie Produktpalette jetzt aufgestellt ist, beraubt sich der Konzern selbst der Möglichkeiten, Kunden über »einfache Musikabspieler« zur Marke hinzuführen. Man könnte auch sagen, so wie wir hier im Forum langsam gemeinsam alt werden, so verhält sich auch das Apple-Mutterschiff, das sich zunehmend davon verabschiedet, auch was für die Jüngsten bereitzustellen.

                  • Gerade für die Jüngeren bedeutet Musikabspieler heutzutage Streaming (mit Offline-Caching) und Youtube.

                    Damit ist WLAN, Mobil-OS und App-Store praktisch Pflicht. Ich hätte im Detail ebenfalls einiges zu kritteln, aber der Grundansatz ist richtig. Mit einem klassischen iPod kann man auch mit "hauptsächlich für Musik" außerhalb der Nische keinen Blumentopf mehr gewinnen, und Apple verkauft nicht in die Nische.
                    • Deshalb schrubte ich ja auch …

                      … »Natürlich ist ebenso klar, dass das auch damit zu tun hat, dass das Geschäft mit den klassischen iPods rückläufig war« und von den »Jüngsten«, die ich tatsächlich nicht mit Deinen »Jüngeren« in einen Topf werfen möchte. Die Benjamin Blümchen-Fraktion hat in der Regel eben doch noch keine Spotify-Playlists mit angesagtem K-Pop.

                      Die Produktlücke ist also faktisch vorhanden, ob und welche Gründe dafür oder dagegen sprechen, steht auf einem ganz anderen Blatt.
          • Ja, sicher...

            ...für jene, die darin mehr sehen als ein Abspielgerät für Musik, ist natürlich(!) genau das(!) das Hauptargument. Das ist eben praktisch ein iPhone nur ohne Telefon, für Viele die ideale Kombination, gerade wegen der vielen Möglichkeiten.
            • Diese Möglichkeiten werden aber mit dem verfügbaren Speicheroptionen arg beschnitten

              Hallo,
              Selbst der 256GB reichen für meine Musiksammlung nicht aus.
              Da könnte ich weder zusätzliche Spiele-Apps, Filme oder Bilder abspeichern.
              Ein Gerät mit diesen Ausstattungsmerkmalen, der mehr sein will als ein MP3-Player,
              hat mehr verdient als 256GB um ernsthaft wahrgenommen zu werden.
              Ansonsten machen die vielen Features wenig Sinn.


              Gruß
              Helmut
                • +1 :) n/t

                    • Ich habe keine Ahnung wo du wohnst

                      Hallo,
                      Aber hier in Meerbusch, und ich wohne direkt an einer Kita, werden diese Kids mit 4, 5 oder 6 Jahren mit dem iPhone abgesetzt, um Mutti bescheid zu geben, wann sie die Kids abholen soll. Und ich rede hier nicht von ein zwei Kindergartenkinder.
                      Selbst in dem Alter achten nicht nur die Eltern auf Markenklamotten.
                      Mit einem Markenfremden Gerät was nicht einen gewissen Status repräsentiert, oder Klamotten vom Discounter kann man sehr schnell im Abseits stehen. Auch in dieser Altersklasse.

                      Gruß
                      Helmut
                              • Ein Smartphone ist kein Konsumzwang, sondern ein zeitgemäßes Mittel, zu kommunizeren und sich auszutauschen.

                                Und – ganz besonders – sich zu emanzipieren.

                                Wie das Rezo-Video - es ist für die »alten« schmerzlich zu erfahren, wie die »jungen« neue Wege der Interaktion finden, die ihnen so fremd sind.

                                Und das Kinder keine selbstverantwortliche Gestaltung kennen ist eine Frechheit und selbstgerechte Ignoranz derjenigen, die wir nie werden wollten.

                                Ich vertraue ihnen – auch wenn es manchmal weh tut, wenn ich es besser zu wissen meine ...
                                ----------
                                Für mich nur die Weinkarte, bitte.
                                • Ich bleibe auf der wissenschaftlichen Ebene

                                  Da kann man sich alles Geschwurbel über die Alten und von wegen Vertrauen, Kommunikation etc. sparen. Die Entwicklungspsychologie und ihre Forschung widersprechen im hohen Maße deinen Aussagen. Meine Lebensgefährtin ist Kinder und Jugendpsychologin. Die würde Dir in nahezu jedem Punkt heftig widersprechen und Dir Belege liefern, was alles gegen zu frühe und zu lange Nutzung bei Kindern und Jugendlichen auslöst...
                                  Aber Wissenschaft ist im Zeitalter von alternative facts ja nicht mehr bedeutsam...
                                  • Danke.

                                    Leider meint heutzutage jeder, alles besser zu wissen und zu können als diejenigen, die im jeweiligen Bereich die Profis sind.
                                    ----------
                                    Gruß
                                    Matt
                                    • Man muß kein Profi sein.

                                      Hallo,
                                      es reicht schon die eigenen Kinder zu beobachten und welche Auswirkungen es auf das
                                      tägliche Miteinander hat.
                                      Ich habe vor ein paar Jahren versucht, nur im Urlaub für max. 2 Wochen, den Kindern die Mitnahme
                                      solcher Gadgets zu verbieten.
                                      Einfach nur aus dem Grund, dass man sich wieder miteinander beschäftigt und sich auf den Urlaubsort einlässt. Es war, als wenn du jemanden das Kokain vorenthält. Wie gesagt, nur für zwei Wochen.
                                      Ich persönlich bin froh, dass ich ohne aufgewachsen bin. Meinen Kindern konnte ich es leider nicht
                                      vorenthalten. Sie wären in der Schule und im Freundeskreis ausgegrenzt. Dazu war es einem seinerzeit auch nicht so bewusst wie tiefgreifend so ein Gadget im täglichen Miteinander eingreift und es beeinflusst. Es ist die erste Generation die damit aufgewachsen ist. Heute würde ich anders entscheiden.

                                      Zitat @Till:
                                      Schaut euch doch mal um – die heute 18jährigen haben seit sie 10 sind ihre iPhones & Co. Und ich habe selten eine so kommunikative und engagierte Generation gesehen. Mit reichlich Lachen, Reisen, Treffen im Park und Sex an den verschiedensten Orten.

                                      Das mag von aussen so aussehen. Aber wie schon geschrieben. Im privaten Umfeld und im täglichen Miteinander sieht das meist anders aus. Wer da keine eigenen Kinder hat, kann das auch nur schwerlich beurteilen.

                                      Gruß
                                      Helmut
                                      • Letztes Jahr drei Wochen ohne Smartdinger im Urlaub mit 4 Kindern, eine sehr interessante Erfahrung.

                                        Ein paar Tage wussten sie mit der ganzen Zeit nichts anzufangen, dann auf einmal sind sie raus, haben sich miteinander beschäftigt, wurden immer kreativer und einfallsreicher.

                                        Konsequenz dann auch im Alltag die Einführung von Pausetagen, zeitlicher Begrenzung der Nutzung der Smartdinger an den anderen Tagen. Insgesamt ist die Stimmung und das Verhalten um so besser, je weniger Smartdingsbeschäftigung sie haben.

                                        Wer behauptet, Kinder könnten das selbst steuern, der hat entweder superwahnsinnsüberfliegerobercheckerkinder oder er/sie irrt sich gewaltig oder es ist ihm/ihr einfach nur egal. Ich tippe auf die beiden letzteren Möglichkeiten.

                                        Es ist in erster Linie stumpfe Ablenkung und Berieselung. Wie Fernsehen, das ist auch zu 99% Mist.
                                        ----------
                                        Gruß
                                        Matt
                                  • Ich hole den Thread mal wegen dieses Artikels in der FAZ hoch

                                    Studierfähigkeit von Studenten. [faz.net]
                                    Interessant auch, dass laut Rückmeldung das Problem vor allem in den letzen 5 Jahren stetig zugenommen hat.
                                    Das ist die Generation Smartphone, die da gerade die Universitäten betritt...
                                    Soll sich jeder seine Meinung bilden.
                                    Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass Smartphones nicht in Kinderhände gehören und man in Zukunft noch viel mehr die Nutzung bei Jugendlichen begrenzen statt ausweiten oder einfach laufen lassen sollte.
                                    Manche kommen vielleicht damit klar, aber in der Breite ist es einfach nicht empfehlenswert, wenn das Wohl der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen soll.
              • du denkst ja in CDU Kategorien....

                auf das Gerät selber kommen nur Musikdaten, die wirklich benötigt werden, der Rest kommt über Funk bei Bedarf aus der Cloud.
                Voll Oldshool alles auf das Gerät zu packen....
                • Sehr witzig :)

                  » auf das Gerät selber kommen nur Musikdaten, die wirklich benötigt werden,
                  » der Rest kommt über Funk bei Bedarf aus der Cloud.
                  » Voll Oldshool alles auf das Gerät zu packen....

                  Hallo,
                  Da bin ich echt gespannt wie du das mit dem Touch bewerkstelligen möchtest?
                  Also so ganz ohne Mobilfunk.
                  Und jetzt komm mir nicht mit Wlan Hotspots. Ich wohne in Germany.

                  Gruß
                  Helmut
                  • Tellerrand ... (und so ...)

                    Ich habe einen relativ neuen iPod touch 128 GB in Wagen unter der Armauflage liegen – oder auf dem Boot irgendwo. Darauf ist ein Teil meiner Musik-Bibliothek gespeichert, der größere Teil wird via iTunes Music gestreamt.

                    Und ja, mein Auto hat WLAN (mit eigener Daten-SIM) und auf dem Boot an Bord sowieso …

                    Das ist jetzt mein ganz individuelles Szenario. Bestens praktikabel, zuverlässig und mit viel Freude in den letzten Monaten. Danke Apple. Und nu?
                    ----------
                    Für mich nur die Weinkarte, bitte.
                    • Und nu?

                      Hallo,
                      Keine Ahnung was wir jetzt machen können. Ich habe kein Boot oder Auto mit Wlan. Ich habe nicht mal AppleMusic.
                      Was machen wir jetzt?
                      Sieht nach einer Klassischen Pattsituation aus. Hmmmm
                      Gruß
                      Helmut
                      • Was wir machen können?

                        Ganz einfach.

                        Einer von uns beiden begreift, dass ein individuelles Szenario und die Betrachtung des unmittelbaren Soziobiotop kaum allgemeingültig sein kann und schon gar nicht die Marktbeobachtung der Markektingabteilung von Apple ersetzen kann.

                        Aber keiner will Dir deine unabhängige Meinung nehmen …
                        ----------
                        Für mich nur die Weinkarte, bitte.
                  • wie Till schrieb

                    gibt es dafür genügend Szenarien.
                    Ausserdem - auch hier gebe ich Till recht - gibt es eben mehr als dein Anwendungsfall, aber darauf auf die Allgemeinheit zu schließen, ist genauso einseitig, wie auf das meinige.
                    Es wird eine Zielgruppe für diese Geräte existieren, und du gehörst halt nicht dazu. So what.
                    Dein Kommentar "Lächerlich!" dazu ist halt selbst lächerlich. Für ein 32GB Gerät spricht es als externes iOS Gerät zu nutzen z.B. in einem unternehmerischen Kontext. Da muss dann nicht mal Musik drauf, allerdings soll das auch kein Mobilfunk haben. Die Post stellt hier ja auf Androidgeräte um, wenn es um die DHL Shops gibt, die die Paketlabels scannen müssen. Früher waren das einfache Scanner....in den USA wird das wohl auch auf iOS häufig genutzt.
      • Zielgruppen...

        du musst ihn ja nicht mit 32GB kaufen.
        Es gibt aber bestimmt Kunden, die nicht mehr brauchen, weil das einfach ein Einstiegsgerät mit iOS ist, das nicht als Datengrab dienen soll.
    • Es gibt ja durchaus junge Leute, die nicht überall erreichbar sein wollen...

      Hab gebraucht, das zu akzeptieren, aber meine Tochter lebte nach dem Verlust Ihres iPhones sehr lange und gern mit der Kombi Nokia-Telefon und iPodTouch für den WLAN-Bereich. Studentin. Wer das Gerät außerhalb von WLAN und Hotspot nicht nutzen will, dem reicht ein Touch.
    • nein Senf dazu: ich finde iOs für kleine Kinder durchaus sinnvoll, wir nützen iPhones m/i

      ich hatte bei meinen Kindern zwischen 5 und 9 die Wahl, entweder einen günstigen Mist-Mp3 Player zu kaufen oder ein altes iPhone (4) zum MP3-Player zu machen. Kinderleicht zu bedienen und für mich
      - da eh alles in iTunes liegt - optimal zu befüllen/zu warten.
      Jetzt haben die Kinder -lange bevor ich ihnen ein Handy erlauben würde - eben ein iPhone. Wlan ist inaktiviert, Simkarte nicht drin und alle sind zufrieden
      und da reichen auch 16gB Speicher für Hörspiele. hätten wir kein iPhone mit defektem Funkchip- dann würde ich über einen ipod touch nachdenken (eher aber gebraucht...)
      ich würde meinen iPod 80Gb jetzt auch gegen 256 ersetzen, wenn ich nicht eh ein iPhone hätte....