• ups, wo ist mein Text dazu geblieben? wahrscheinlich falsch geklickt.

              Ich hatte immer etwas "preiswertere" Android-Handy, waren ausreichend. Habe mir jetzt über den Provider ein etwas besseres zugelegt, ca. 460 €. Das kann einiges mehr, viel Speicher, schnell. Und seit ich das benutze, liegt mein iPad häufiger ungenutzt herum, ich brauche es eigentlich nicht mehr.

              Warum also 1000 € für iPhone und 800 € für iPad, wenn ich beides nicht vermisse und mit dem Androiden gut klarkomme? Ach ja, mein MBP ist von 2011 und läuft super.
          • Was die teuren iPhones betrifft, ist Android aber keine Alternative.

            Ich möchte Apples Preise wirklich nicht schön reden, für mich ist aber das iPhone immer noch das geringste Übel:
            Das iOS wird derzeit 5-6 Jahre gepflegt. Bei Androids kann man sich glücklich schätzen, wenn das OS zwei Jahre mit Patches versorgt wird - bei den günstigen sogar nur ein Jahr (wenn man sich das brandneue Modell holt).
            Wenn ich mir nun ein einjähriges Gebraucht-iPhone kaufe und dies solange nutze, bis es OS-seitig nicht mehr unterstützt wird, komme ich günstiger und vor allem sicherer davon.
            Und: ich habe weitaus bessere Möglichkeiten, Google nicht an meinem Leben teilhaben zu lassen und weniger Elektronikschrott zu verantworten.

            Aber okay, da ich mein Smartphone nicht auf dem Boden zerschmettere, bin ich sicherlich auch an Apples Niedergang beteiligt...
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            • ich glaube..

              ... diese Diskussion hatten wir schon des öfteren und sind nicht übereingekommen.

              Zwei Jahre Android und total zufrieden mit einem schnellen, schicken 5,5" smartphone
              mit tollem hellen Display. Das ist das, was für mich zählt. Und dass du Google auf einem
              iPhone nicht an deinem Leben teilhaben lässt ist eine nette Idee um Apple schön zu reden.
              • Du glaubst komische Sachen...

                5,5" und helles Display sind doch recht dürftige Begründungen und mein SE lahmt keineswegs!.
                Und wenn ich in den Logs im Netzwerk die Anzahl der Tracker von den Android und iOS-Geräten vergleiche, wird einem übel: bei iOS sind es maximal 1/4.

                Aber nix für ungut:
                Ich würde auch nur sehr ungern über 150€/Jahr für ein iPhone zahlen – bei 200 wäre Schluss. Mal schauen, wie lange ich dafür noch mitspielen darf...
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                • 300

                  €. sag ich nur.
                    • Privacy und Nachhaltigkeit

                      sehe ich bei Apple genauso wenig gegeben, ist nur Marketing und das Gefühl wegen den hohen Preisen besser dran zu sein.
                      • Du willst mich nicht verstehen!

                        Aber okay – es ist nicht meine Aufgabe, hier für Apple eine Werbeveranstaltung abzuhalten. Diese Firma stellt nur leider das geringere Übel dar.
                        Deine Android-Argumentation ist aber erschreckend!
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                        • Du willst mich nicht verstehen!

                          ich schrub:

                          ... diese Diskussion hatten wir schon des öfteren und sind nicht übereingekommen.
                      • Bei den iOS-Geräten: Durch eine mehr als dreifache Nutzungslänge.

                        Einen Umweltengel verdient sich aber auch Apple nicht damit – da hast Du sicherlich recht.

                        PS.:
                        Dies schreibe ich übrigens gerade auf einen MBP von 2009. Die Hardware ist also durchaus brauchbar im Sinne der "Nachhaltigkeit". Lediglich das OS hab ich gegen ein aktuelles, leichtgewichtiges Linux ausgetauscht. Für Büroarbeiten ganz hervorragend.
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                        • Bei den iOS-Geräten: Durch eine mehr als dreifache Nutzungslänge.

                          Mein erstes Android-Fon hatte ich zwei Jahre in Betrieb. Mein zweites und aktuelle Fon, das 2016 auf den Markt kam, wird sicher mindestens ebenso lange bei mir bleiben, gekostet hat es 156 Euro. Samsung liefert übrigens nach wie vor mindestens vierteljährliche Updates. Man kann sich iOS schön reden und man kann es sich "grün" reden (muss man wohl auch, wenn ich an das "Drosselgate" denke) - was die Nachteile von Android betrifft, ist das meiste davon schlicht Quatsch bzw. irrelevant. Ein Beispiel - mein Fon läuft inzwischen unter Android 8, ein Update auf Android 9 wird es sicher nicht mehr bekommen. Vermisse ich das oder ist das irgendwie nachteilig? Nein, erstens kommen weiter Sicherheitsupdates rein und zweitens läuft Android 8 absolut gut, rund und flott.
                            • Das Galaxy A5 (2017) kam Ende 2016 auf den Markt...

                              OK, das war ein Schnäppchen, unter 200 Euro war das Teil selten zu bekommen. Mit "Geiz" hat das überhaupt nichts zu tun - das ist einfach nur ein prima Android-Fon mit einem sensationellem Preis/Leistungsverhältnis.

                              3 GB RAM, 32 GB Flash (um 256 GB erweiterbar über microSD-Slot), saugutes 5,2" OLED-Display (ist halt ein Samsung), IP-68 zertifiziert, der Akku hält ewig...
                              • Hm...

                                Im Schnitt lag es letztes Jahr offensichtlich bei 250 (bei Einführung, also mit vollen zwei Jahren Support, sogar bei über 400€) und ich habe auch nichts dazu finden können, dass es mehr als zwei OS-Upgrades bekommen hat/wird.
                                Bleibt dann noch der schwer bis garnicht einstellbare Privacyschutz im OS und den Apps – überzeugend finde ich das alles noch nicht...
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                                • Hm...

                                  2 OS Updates und vierteljährlich (mindestens) die Service- bzw. Sicherheitsupdates von Samsung. Wie gesagt, Android 9 wird es definitiv nicht mehr bekommen. Ich bin selbst gespannt, wie lange der Support von Samsung noch gehen wird!
                                  • Und wo ist nun der Preisvorteil?

                                    Ein neues Galaxy A5 für 400€ kann zwei Jahre mit aktualisiertem OS benutzt werden.
                                    Ein iPhone, bei einer OS-Aktualisierung von 5 Jahren, darf also durchaus 1.000€ kosten um genauso teuer zu sein – abgesehen davon, dass man 60% weniger Elektronikschrott verursacht.
                                    ----------
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                                    • Und wo ist nun der Preisvorteil?

                                      Das A5 war lange für Preise um 230 Euro im Handel (und manchmal eben auch deutlich darunter) - den Preis bei Markteinführung muss man nicht zahlen. Aber warum diese Besessenheit bzgl. der OS Versionen? Mein erstes Fon lief schon unter Android 4.4 flott und rund, aktuell läuft Android 8 perfekt gut. Ich brauche Android 9 nicht. Meine beiden Macs sind auch noch auf Sierra und ich sehe wirklich keinen Grund für ein Update auf Mojave (wenn Apple nicht so einen umsatzfördernden Terror veranstalten würde, wären die Rechner noch auf Snow Leopard). Vielleicht "muss" man bei iOS immer die neueste Version am Start haben? Bei Android jedenfalls nicht. Zur Sicherheit - Apps ziehe ich im Google Play Store, das ist sicher. Im Web bin ich mit Firefox - das ist so sicher wie es eben geht. Dazu kommen die regelmäßige Serviceupdates von Samsung. Wenn neue Bedrohungen wie z.B. damals "Stagefright" auftauchen, wird auch außerplanmäßig und schnell darauf reagiert (zumindest war das damals bei meinem Sony der Fall). Will heißen - Android ist sicher, auch wenn nicht die neueste Version installiert ist - wer sich blöde anstellt, kann sich natürlich unter jedem OS Viren oder Tojaner einfangen, auch unter dem neuesten iOS.

                                      Was ist nun der Preisvorteil? Ganz einfach - die Android-Geräte kosten einfach drastisch weniger als die iPhones. Für das was ich mit meinem Fon mache, brauche ich kein teures "high-end" Teil. Und von wegen "high-end" - das iPhone XR kostet schon fast 800 Euro und bietet nicht mal Full-HD Auflösung. Ich finde das komplett irre.
                        • Ich bezweifle, dass man heutige MBP noch 10 Jahre wird benutzen können

                          Denn RAM, SSD und Akku können im Falle eines Defektes nicht mehr mal einfach bzw wirtschaftlich vertretbar getauscht werden wie noch bei den nicht voll verlöteten/verklebten MBP...
                          Trifft dich eine defekte SSD nach ielleicht 4 oder 5 Jahren, ist der Rechner für die Tonne. Ein Akkutausch kostet ein Vermögen...
                      • Na klar...

                        ... das man sich gebraucht, aber makellos mit Garantie, noch 2018 ein iPhone 6s kauft (kaufen kann), welches 4 Jahre alt ist aber noch mit dem neusten System voll unterstützt wird, ist klare Nachhaltigkeit. Und an jeder Ecke findet sich jemand, der mir billig und sofort einen neuen Akku einbaut oder was repariert. Besser gehts doch kaum.
        • Ich glaube das ja nicht. Akkus konnte man schon immer tauschen lassen und der Preis war im Verglich zu einem Neukauf deutlich günstiger.

          Aber jetzt, wo die iPhone Neupreise so hoch sind, wird der Akkutausch richtig interessant, gerade weil die neuen iPhones keine wirklichen Verbesserungen bieten, die jährliche upgrades rechtfertigen würden. Und da spielt der hohe Neupreis die entscheidende Rolle. Ich denke, dass Apple daher den Akkutausch deutlich verteuern wird für alle zukünftigen Modelle.

          Das eigentliche Problem sind die hohen iPhonepreise. Und das macht sich jetzt zum ersten Mal bemerkbar. Doof ist halt, dass man niemanden zurückgewinnt, der zum Beispiel zu Android gewechselt ist und dort nun in allen Preisregionen fündig wird.
          ----------
          Gruß
          Matt
          • so ist es.

            » Doof ist halt, dass man niemanden zurückgewinnt, der zum Beispiel zu Android
            » gewechselt ist und dort nun in allen Preisregionen fündig wird.

            .. und gemerkt hat, dass es kein Teufelszeug ist und leidlich gut funktioniert.
            Ein 800€ Samsung käme auch für mich nicht in Frage.
      • Ich zum Beispiel. Zum ersten Mal in 20 Jahren Mobiltelefone hatte ich keine Lust auf ein neues gerät

        Früher habe ich mich immer total gefreut auf eine Vertragsverlängerung – endlich ein Anlass Aufzurüsten, irgendwas geiles Neues gab's immer (zB. SonyErickson mit erster halbwegs guter Kamera, mein erstes iPhone (4 glaube ich), SloMo-Kamera, (funktionierende) TouchID usw. usw.).

        Tja und diesmal? Das Geld hätte ich, aber schaute mir so die Aktuellen iPhone-Modelle an, dann nochmal mein iPhone7... und dachte: "reicht mir".
          • Du hast Ahnung

            Diese Regel lernt man früh...
            Ich kaufe immer nur wenn der Fall beendet ist und die schon langsam wieder steigt.
            ----------
            Gruß Micha
          • Die Börsenexperten sind die Bauern der Neuzeit

            Für jedes mögliche Ergebnis gibt es einen Spruch, der im Nachhinein passt, und nur den holt man dann auch der Tasche.
            Ist wie Horoskope schreiben.
            Letztendlich haben die im statistischen Mittel genauso wenig Ahnung wie ein Mensch, der rückwärts über die Schulter auf eine Dartscheibe wirft

            Der eine Experte sagt "Buy on bad news", der andere nimmt die Messerregel.
            Und der, der dann Glück hatte, stellt sich breitbeinig hin, und sagt: "Hab ich doch gesagt"

            Meiner Meinung nach sind Aktien eins der größten Übel und unserer Finanzwelt, und auch Apple bekommt das zu spüren. Mal im Guten, und gerne auch im Schlechten.
            Der Höhenflug der Apple Aktien war und ist ein großes Problem, eigentlich gut, wenn das mal wieder auf ein erträgliches Niveau sinkt.
            ----------
            • Die Börsenexperten sind die Bauern der Neuzeit

              » Der Höhenflug der Apple Aktien war und ist ein großes Problem, eigentlich
              » gut, wenn das mal wieder auf ein erträgliches Niveau sinkt.

              Was ist das "große" Problem und was ist daran erträglich bzw. unerträglich?
              • Die Börsenexperten sind die Bauern der Neuzeit

                » Was ist das "große" Problem und was ist daran erträglich bzw.
                » unerträglich?

                Im Ernst? Der Wert von börsennotierten Unternehmen ist rein spekulativ und hat überhaupt nichts mehr mit monetär bewertbaren Größen, wie Fertigungsstellen, Betriebsvermögen (ohne Aktien...), Anlagevermögen, Warenbestand, Patente etc. zu tun. Hoch profitable Unternehmen können heute an der Börse hoch und morgen schon für "Peanuts" gehandelt werden. Und das oft nicht einmal aufgrund ihres eigenen Handelns am Markt, sondern weil es deren Branche gerade allgemein "schlecht" geht, es negative Prognosen für Zulieferbetriebe gibt oder in China ein Sack Reis umgefallen ist.

                Ein "erträgliches Maß" wäre ein Börsenwert, der tatsächlich den finanziellen Status des Unternehmens wiederspiegelt. Das tut die aktuelle Apple-Aktie schon lange nicht mehr. So lange der Aktien-Wertverlust nicht dazu führt, dass Anleger in größerer Zahl ihre Aktien abstoßen, droht Apple keine Gefahr. Sollte es aber mal aufgrund von Spekulationen dazu kommen und der Aktienwert fällt in Folge unter den Betriebswert, ist von heute auf Morgen Schicht im Schacht bei Apple und der Schlussverkauf beginnt.
                ----------
                Macerer vom Dienst
                • Die Börsenexperten sind die Bauern der Neuzeit

                  » Ein "erträgliches Maß" wäre ein Börsenwert, der tatsächlich den
                  » finanziellen Status des Unternehmens wiederspiegelt. Das tut die aktuelle
                  » Apple-Aktie schon lange nicht mehr.

                  Die Apple-Aktie steht gerade bei einem KGV von ungefähr 12. Was wäre denn deiner Meinung nach ein Kurs, der "tatsächlich den finanziellen Status" von Apple widerspiegelt? Ich kann dieses "erträglich/ unerträglich" beim besten Willen nicht nachvollziehen. Klar schießen Kurse manchmal ungerechtfertigt in die hoch oder stürzen ab - aber auf Sicht findet der "Markt" doch meistens eine Bewertung, die vor allem die zukünftigen Aussichten eines Unternehmens halbwegs vernünftig einschätzt - die nunmal relevanter sind als der aktuelle finanzielle Status. Und wenn der "Markt" mal falsch liegt, z.B. eine Aktie zu niedrig bewertet ist, bietet sich ein Kauf an.
                  Alte Börsenweisheit dazu: Der Markt hat immer recht.